MPU durchgefallen: Was jetzt? Optionen nach einem negativen Gutachten
Ein negatives MPU-Gutachten ist ein Rückschlag, aber kein Weltuntergang. Rund 38 Prozent der Teilnehmer fallen durch. Wir zeigen, welche Optionen Betroffene haben.
Auf einen Blick
- Ca. 38 % der MPU-Teilnehmer erhalten ein negatives Gutachten.
- Das negative Gutachten muss der Behörde nicht vorgelegt werden.
- Empfohlene Wartezeit für Wiederholung: 6 bis 12 Monate.
- Professionelle Nachbereitung mit Verkehrspsychologe ist der beste Weg.
- Alternative: Warten auf Verjährung nach 15 Jahren.
Inhaltsverzeichnis
Was bedeutet ein negatives Gutachten?
Ein negatives MPU-Gutachten bedeutet, dass der Gutachter zum Zeitpunkt der Untersuchung die Fahreignung nicht bestätigen konnte. Die häufigsten Gründe für ein negatives Ergebnis sind:
* Mangelnde Einsicht in das eigene Fehlverhalten
* Unzureichende Verhaltensänderung
* Fehlender oder zu kurzer Abstinenznachweis
* Unglaubwürdige Darstellung im psychologischen Gespräch
* Nicht bestandene Leistungstests
Muss ich das negative Gutachten vorlegen?
Nein. Das Gutachten wird ausschließlich dem Betroffenen zugestellt. Es besteht keine Pflicht, ein negatives Gutachten der Fahrerlaubnisbehörde vorzulegen. Allerdings: Wenn die Behörde ein Gutachten angefordert hat und der Betroffene keines vorlegt, darf sie auf die Nichteignung schließen (§ 11 Abs. 8 FeV).In der Praxis bedeutet das: Die Behörde weiß, dass Sie zur MPU waren. Wenn Sie kein Gutachten vorlegen, geht sie davon aus, dass es negativ war.
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