
Lexikon A–Z
339 Fachartikel und Begriffserklärungen rund um KFZ-Gutachten, Schadensregulierung und Versicherungsrecht.
130%-Regel
BegriffDie 130%-Regel besagt, dass ein Geschädigter sein Fahrzeug auch dann reparieren lassen darf, wenn die Reparaturkosten den Wiederbeschaffungswert um bis zu 30% übersteigen.
6-Monats-Weiternutzung
BegriffDie 6-Monats-Weiternutzung bezeichnet die vom BGH geforderte Mindestnutzungsdauer eines Unfallfahrzeugs nach dem Schadensereignis, um das Integritätsinteresse des Geschädigten nachzuweisen.
Ab- und Anmeldekosten
BegriffAb- und Anmeldekosten sind die Gebühren, die bei der Abmeldung des beschädigten Fahrzeugs und der Anmeldung eines Ersatzfahrzeugs bei der Zulassungsstelle anfallen.
Abfindungserklärung
BegriffEine Abfindungserklärung ist eine Vereinbarung, mit der der Geschädigte gegen Zahlung eines bestimmten Betrags auf alle weiteren Ansprüche aus dem Unfall verzichtet.
Abrechnungsart wechseln nach Unfall: Von fiktiv auf Totalschaden
ArtikelSie haben nach einem Unfall zunächst die Netto-Reparaturkosten geltend gemacht, dann aber das Fahrzeug doch verkauft. Jetzt wäre die Totalschadenabrechnung günstiger – doch die Versicherung blockt. Dürfen Sie die Abrechnungsart noch wechseln? Die Antwort ist eindeutig: Ja, unter bestimmten Voraussetzungen.
Abrechnungswechsel
BegriffEin Abrechnungswechsel bezeichnet den nachträglichen Wechsel der Schadensabrechnungsart – zum Beispiel von der fiktiven Abrechnung auf Netto-Reparaturkostenbasis zur Totalschadenabrechnung auf Basis des Wiederbeschaffungsaufwands.
Abschleppdienst
BegriffEin Abschleppdienst ist ein Unternehmen, das auf den professionellen Transport von nicht mehr fahrbereiten oder verkehrsbehindernden Fahrzeugen spezialisiert ist.
Abschleppen nach Unfall: Kosten, Rechte und Ablauf
ArtikelEin unvorhergesehener Unfall und Ihr Auto ist nicht mehr fahrbereit – eine stressige Situation. Doch wer kommt für die Abschleppkosten auf und was müssen Sie beachten, um nicht auf überhöhten Rechnungen sitzen zu bleiben? Wir klären auf.
Abschleppkosten
BegriffAbschleppkosten sind die Kosten für das Bergen und Transportieren eines nicht mehr fahrbereiten Fahrzeugs von der Unfallstelle zur Werkstatt.
Abstinenznachweis
BegriffDer Abstinenznachweis ist ein dokumentierter Beleg über die Enthaltsamkeit von Alkohol oder Drogen über einen definierten Zeitraum, der bei der MPU vorgelegt werden muss.
Abstinenznachweis für die MPU: Urinscreening vs. Haaranalyse
ArtikelDer Abstinenznachweis ist bei vielen MPU-Fragestellungen Pflicht. Doch welche Methode ist die richtige? Wir vergleichen Urinscreening und Haaranalyse.
Abtretungserklärung
BegriffEine Abtretungserklärung ist ein Dokument, mit dem der Geschädigte seinen Anspruch auf Erstattung der Gutachterkosten an den Gutachter abtritt.
Abzug Neu für Alt
BegriffDer Abzug 'Neu für Alt' ist ein schadensersatzrechtliches Prinzip, das eine Kürzung der Entschädigung vorsieht, wenn der Geschädigte durch die Reparatur besser gestellt wird als vor dem Unfall.
Abzug Neu für Alt: Wann darf die Versicherung kürzen?
ArtikelDer Abzug 'Neu für Alt' ist ein schadensersatzrechtliches Prinzip, das verhindern soll, dass der Geschädigte durch die Reparatur besser gestellt wird als vor dem Unfall. Wenn durch die Reparatur ein altes, verschlissenes Teil durch ein neues ersetzt wird, kann die Versicherung unter bestimmten Voraussetzungen einen Abzug vornehmen. In der Praxis wird dieses Prinzip von Versicherungen jedoch häufig überdehnt. Die BGH-Rechtsprechung setzt dem enge Grenzen.
Achsvermessung
BegriffDie Achsvermessung ist ein technisches Prüfverfahren, bei dem die gesamte Rad- und Achsgeometrie eines Fahrzeugs kontrolliert und exakt nach Herstellervorgaben eingestellt wird.
AKB
BegriffAKB steht für Allgemeine Bedingungen für die Kraftfahrtversicherung – das Regelwerk, das die Rechte und Pflichten zwischen Versichertem und Versicherung festlegt.
AKB (Allgemeine Bedingungen für die Kraftfahrtversicherung)
BegriffDie AKB (Allgemeine Bedingungen für die Kraftfahrtversicherung) sind die Vertragsbedingungen, die das Verhältnis zwischen Versicherungsnehmer und KFZ-Versicherung regeln.
Alleinhaftung
BegriffAlleinhaftung bedeutet, dass ein Unfallbeteiligter die volle Verantwortung für den Unfall und alle daraus resultierenden Schäden trägt.
Allgemeine Kostenpauschale
BegriffDie allgemeine Kostenpauschale ist ein pauschaler Betrag für unfallbedingte Nebenkosten wie Telefon, Porto, Fahrtkosten und Zeitaufwand.
Altfahrzeugregelung
BegriffDie Altfahrzeugregelung beschreibt die Unterscheidung in der Rechtsprechung zwischen Fahrzeugen unter und über drei Jahren bei der Frage, ob ein Werkstattverweis auf eine freie Werkstatt zulässig ist.
Altschaden
BegriffEin Altschaden bezeichnet einen unreparierten Schaden an einem Fahrzeug, der bereits vor dem aktuellen Unfallereignis vorhanden war.
Altschaden
BegriffEin Altschaden ist ein am Fahrzeug noch vorhandener, nicht reparierter Schaden aus einem früheren Ereignis.
Anscheinsbeweis
BegriffDer Anscheinsbeweis ist eine Beweiserleichterung, bei der aus einem typischen Geschehensablauf auf das Verschulden eines Unfallbeteiligten geschlossen wird.
Anspruchsteller
BegriffDer Anspruchsteller ist die Person, die nach einem Verkehrsunfall Schadensersatzansprüche gegenüber dem Unfallverursacher oder dessen Versicherung geltend macht.
Anwalt nach Unfall: Wann Sie einen Anwalt einschalten sollten
ArtikelEin Autounfall ist ärgerlich, doch der Stress mit der Versicherung folgt oft erst danach. Wann ein Anwalt wirklich sinnvoll ist und Ihre Rechte schützt.
Arbeitszeitvorgaben
BegriffArbeitszeitvorgaben (AZV) sind herstellerspezifische Zeitangaben für einzelne Reparaturschritte, die als Grundlage für die Berechnung der Arbeitskosten im Gutachten dienen.
Audatex
BegriffAudatex (heute Solera Audatex) ist ein führendes Kalkulationssystem für die Ermittlung von KFZ-Reparaturkosten und Fahrzeugwerten.
Audatex – Das Kalkulationssystem von Solera im Detail
ArtikelAudatex ist eines der drei führenden Kalkulationssysteme für KFZ-Sachverständige in Deutschland. Das Unternehmen gehört zur global agierenden Solera-Gruppe und bietet mit der KI-gestützten Plattform Qapter eine der modernsten Lösungen für die digitale Schadenregulierung. Dieser Artikel beleuchtet alle Produkte, Funktionen und Vorteile von Audatex im Detail.
Auffahrunfall
BegriffEin Auffahrunfall ist ein Verkehrsunfall, bei dem ein Fahrzeug auf ein vorausfahrendes oder stehendes Fahrzeug auffährt.
Aufklärungsobliegenheit
BegriffDie Aufklärungsobliegenheit ist die Pflicht des Versicherungsnehmers, dem Versicherer alle für die Schadensregulierung relevanten Informationen wahrheitsgemäß und vollständig mitzuteilen.
Aufklärungsobliegenheit
BegriffDie Aufklärungsobliegenheit ist die vertragliche Pflicht des Versicherungsnehmers, bei einem Schadenfall alle relevanten Umstände wahrheitsgemäß und vollständig mitzuteilen.
Ausschussmitglied
BegriffEin Ausschussmitglied ist ein von einer Partei (Versicherungsnehmer oder Versicherung) benannter Sachverständiger im Sachverständigenverfahren nach § 84 VVG.
Bagatellschaden
BegriffEin Bagatellschaden ist ein geringfügiger Fahrzeugschaden, bei dem die Reparaturkosten unterhalb der sogenannten Bagatellschadensgrenze liegen.
Bagatellschaden: Definition, Grenzen und Vorgehen
ArtikelEin Bagatellschaden ist ein kleinerer KFZ-Schaden, dessen Reparaturkosten unter einer bestimmten Grenze liegen. Für Geschädigte ist es entscheidend zu wissen, wann ein einfacher Kostenvoranschlag genügt und wann die Beauftragung eines teureren KFZ-Gutachtens zur Schadensregulierung gerechtfertigt ist.
Begutachtungsstelle
BegriffEine Begutachtungsstelle ist eine amtlich anerkannte Einrichtung, die berechtigt ist, Medizinisch-Psychologische Untersuchungen (MPU) durchzuführen und Fahreignungsgutachten zu erstellen.
Behandlungskosten
BegriffBehandlungskosten sind die Kosten für die medizinische Versorgung von Verletzungen, die bei einem Verkehrsunfall entstanden sind.
Beilackierung
BegriffDie Beilackierung ist eine Lackiertechnik, bei der die Lackierung auf die an das reparierte Bauteil angrenzenden Flächen ausgeweitet wird, um Farbunterschiede zu vermeiden.
Beweislast
BegriffDie Beweislast ist die Verpflichtung einer Partei in einem Rechtsstreit, die Tatsachen zu beweisen, auf die sie ihre Ansprüche stützt.
Beweissicherung
BegriffDie Beweissicherung umfasst alle Maßnahmen zur Dokumentation und Sicherung von Beweismitteln nach einem Verkehrsunfall.
Beweissicherung am Unfallort: So sichern Sie Ihre Ansprüche
ArtikelEin Unfall ist schnell passiert. Damit Sie nicht auf Ihrem Schaden sitzen bleiben, ist die richtige Beweissicherung am Unfallort entscheidend. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Ansprüche effektiv sichern.
BGH-Urteile zu Stundenverrechnungssätzen: Ein Überblick für Geschädigte
ArtikelDie Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) zu den Stundenverrechnungssätzen (SVS) ist ein entscheidender Faktor bei der Schadensregulierung nach einem Verkehrsunfall. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die wichtigsten Urteile und was sie für Geschädigte bedeuten.
BGH-Urteile zur Wertminderung: Chronologische Übersicht der Leitentscheidungen
ArtikelDie Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) hat die Regulierung der merkantilen Wertminderung bei KFZ-Unfallschäden maßgeblich geprägt. Von der grundsätzlichen Anerkennung als ersatzfähiger Schaden in den 1960er Jahren bis zur jüngsten Klarstellung zur Netto-Berechnung im Jahr 2024 – dieser Artikel bietet eine chronologische Übersicht aller relevanten Leitentscheidungen.
Brückner/Trömner-Methode
BegriffDie Methode nach Karl Brückner und Dr. Georg Trömner ist eine neuere Berechnungsmethode für die merkantile Wertminderung, die auf einer detaillierten Klassifizierung des Schadens in verschiedene Stufen basiert.
Bußgeldbescheid
BegriffEin Bußgeldbescheid ist die schriftliche Mitteilung der Bußgeldbehörde über die Verhängung eines Bußgeldes wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit.
BVSK
BegriffDer BVSK (Bundesverband der freiberuflichen und unabhängigen Sachverständigen für das Kraftfahrzeugwesen e.V.) ist der größte Berufsverband für KFZ-Sachverständige in Deutschland.
BVSK-Methode
BegriffDie BVSK-Methode ist ein vom Bundesverband der freiberuflichen und unabhängigen Sachverständigen für das Kraftfahrzeugwesen (BVSK) entwickeltes Berechnungsmodell für die merkantile Wertminderung.
Darlegungslast
BegriffDie Darlegungslast bezeichnet die prozessuale Pflicht einer Partei, die für ihren Anspruch relevanten Tatsachen substantiiert vorzutragen.
Darlegungslast bei Vorschäden: Was Geschädigte wissen müssen
ArtikelDie Darlegungslast bei Vorschäden ist eines der komplexesten Themen im Verkehrsunfallrecht. Wer nach einem Unfall Schadensersatz fordert, muss nachweisen, welche Schäden durch den aktuellen Unfall verursacht wurden. Hat das Fahrzeug bereits Vorschäden, wird diese Beweisführung deutlich anspruchsvoller. Der BGH hat in mehreren Grundsatzentscheidungen – zuletzt mit dem wegweisenden Beschluss VI ZR 122/23 vom 30. Juli 2024 – die Anforderungen an die Darlegungslast präzisiert und zugunsten der Geschädigten erleichtert.
Dashcam
BegriffEine Dashcam ist eine im Fahrzeug montierte Kamera, die das Verkehrsgeschehen während der Fahrt aufzeichnet.
Dashcam im Auto: Rechtslage, Datenschutz & Verwertbarkeit als Beweismittel
ArtikelDashcams sind in Deutschland grundsätzlich erlaubt, aber die Aufzeichnung unterliegt strengen Datenschutzregeln. Erfahren Sie alles über die Rechtslage nach dem BGH-Urteil VI ZR 233/17.
DAT
BegriffDie DAT (Deutsche Automobil Treuhand GmbH) ist ein unabhängiges Unternehmen, das Fahrzeugdaten, Bewertungen und Kalkulationssysteme für die Automobilbranche bereitstellt.
DAT – Deutsche Automobil Treuhand und SilverDAT im Detail
ArtikelDie Deutsche Automobil Treuhand (DAT) ist seit 1931 die neutrale Brancheninstitution der deutschen Automobilwirtschaft. Mit dem Kalkulationssystem SilverDAT bietet die DAT eine der meistgenutzten Softwarelösungen für KFZ-Sachverständige, Werkstätten und Autohäuser. Dieser Artikel erklärt alle Produkte, die Geschichte und die besondere Stellung der DAT im Markt.
Deckungssumme
BegriffDie Deckungssumme ist der maximale Betrag, bis zu dem die Versicherung im Schadensfall für die entstandenen Kosten aufkommt.
DEKRA Reparatur Stundensätze (DRS): Was Werkstätten und Geschädigte wissen müssen
ArtikelDie DEKRA Reparatur Stundensätze (DRS) sind der offizielle Kompass für faire und transparente Werkstattkosten nach einem Unfall. Erfahren Sie, wie diese Daten ermittelt werden und wie Sie sie für Ihre Schadensregulierung optimal nutzen.
Die 130-Prozent-Regel: Reparatur trotz wirtschaftlichem Totalschaden
ArtikelDie 130-Prozent-Regel ist eine wichtige Ausnahme im deutschen Schadensrecht. Sie ermöglicht es Unfallgeschädigten, ihr Fahrzeug auch dann reparieren zu lassen, wenn die Reparaturkosten den Wiederbeschaffungswert um bis zu 30 Prozent übersteigen. Diese Regelung schützt das besondere Interesse des Eigentümers am Erhalt seines vertrauten Fahrzeugs, das sogenannte Integritätsinteresse.
Direktanspruch
BegriffDer Direktanspruch ermöglicht es dem Geschädigten eines Verkehrsunfalls, seine Schadensersatzansprüche direkt gegen die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers geltend zu machen.
Dispositionsfreiheit
BegriffDie Dispositionsfreiheit bezeichnet das Recht des Geschädigten, frei über die Art und Weise der Schadensbeseitigung zu entscheiden. Sie ist in § 249 BGB verankert und gibt dem Geschädigten die Wahl zwischen Reparatur, fiktiver Abrechnung oder Ersatzbeschaffung.
Doppelversicherung
BegriffDoppelversicherung (auch Mehrfachversicherung) bedeutet, dass dasselbe Interesse gegen dieselbe Gefahr bei mehreren Versicherern versichert ist, sodass die Versicherungssummen zusammen den Versicherungswert übersteigen.
Eigenersparnis
BegriffDie Eigenersparnis ist der Betrag, der von den erstattungsfähigen Mietwagenkosten abgezogen wird, weil der Geschädigte durch die Nichtnutzung seines eigenen Fahrzeugs Kosten spart.
Entwicklung der Werkstatt-Stundensätze: Aktuelle Zahlen und Fakten
ArtikelDie Kosten für Werkstatt-Stundensätze in Deutschland haben ein neues Rekordhoch erreicht und durchbrechen erstmals die 200-Euro-Marke. Diese Entwicklung hat weitreichende Folgen für Autofahrer, Werkstätten und Versicherungen.
Eröffnungsprotokoll (SVV)
BegriffDas Eröffnungsprotokoll ist das formale Dokument, mit dem ein Sachverständigenverfahren nach § 84 VVG offiziell eingeleitet wird.
Ersatzmobilität nach dem Unfall: Ihre Optionen im Überblick
ArtikelEin unverschuldeter Autounfall ist ärgerlich genug. Die gute Nachricht: Sie haben Anspruch auf Ersatzmobilität. Wir zeigen Ihnen Ihre Optionen.
Ersatzteilpreisaufschlag
BegriffEin Ersatzteilpreisaufschlag, auch UPE-Aufschlag genannt, ist ein prozentualer Aufschlag, den Werkstätten auf die unverbindliche Preisempfehlung (UPE) der Hersteller für Originalersatzteile erheben.
Ersatzteilpreise
BegriffErsatzteilpreise sind die aktuellen Kosten für Fahrzeugteile, die in der Schadenkalkulation als Grundlage für die Reparaturkostenermittlung herangezogen werden.
Erste Hilfe bei Verkehrsunfall: Pflichten und Maßnahmen
ArtikelEin Verkehrsunfall passiert unerwartet und schnell. Doch wissen Sie, was zu tun ist? Die richtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen können Leben retten und sind in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben.
Ethylglucuronid (EtG)
BegriffEthylglucuronid (EtG) ist ein direkter Alkoholmetabolit, der als Biomarker für den Nachweis von Alkoholkonsum in Urin- und Haarproben verwendet wird.
Europäischer Unfallbericht
BegriffDer Europäische Unfallbericht ist ein standardisiertes Formular zur Dokumentation eines Verkehrsunfalls, das in allen EU-Ländern anerkannt wird.
Fachanwalt für Verkehrsrecht
BegriffEin Fachanwalt für Verkehrsrecht ist ein Rechtsanwalt, der besondere theoretische Kenntnisse und praktische Erfahrungen im Verkehrsrecht nachgewiesen hat.
Fahreignung
BegriffFahreignung bezeichnet die körperliche, geistige und charakterliche Eignung einer Person zum sicheren Führen von Kraftfahrzeugen im Straßenverkehr.
Fahreignungsseminar (FES)
BegriffDas Fahreignungsseminar (FES) ist ein freiwilliges Seminar, durch dessen Teilnahme bei einem Punktestand von 1 bis 5 Punkten ein Punkt im Fahreignungsregister abgebaut werden kann.
Fahrerflucht
BegriffFahrerflucht (unerlaubtes Entfernen vom Unfallort) liegt vor, wenn sich ein Unfallbeteiligter vom Unfallort entfernt, ohne die erforderlichen Feststellungen zu ermöglichen.
Fahrerflucht (Unfallflucht) – § 142 StGB: Strafen, Versicherungsfolgen & richtiges Verhalten
ArtikelFahrerflucht ist eine Straftat nach § 142 StGB mit empfindlichen Strafen. Erfahren Sie alles über Pflichten am Unfallort, Strafen, tätige Reue und Versicherungsfolgen.
Fahrerlaubnisbehörde
BegriffDie Fahrerlaubnisbehörde (auch Führerscheinstelle) ist die kommunale Behörde, die für die Erteilung, Entziehung und Neuerteilung von Fahrerlaubnissen zuständig ist.
Fahrlässige Körperverletzung
BegriffFahrlässige Körperverletzung (§ 229 StGB) liegt vor, wenn jemand durch mangelnde Sorgfalt im Straßenverkehr eine andere Person verletzt.
Fahrverhaltensbeobachtung
BegriffDie Fahrverhaltensbeobachtung ist eine praktische Fahrprobe unter Aufsicht eines Gutachters, die als Alternative zu den computergestützten Leistungstests bei der MPU durchgeführt werden kann.
Fahrzeug nach Unfall verkaufen: Restwert, Zeitpunkt und Ihre Rechte
ArtikelNach einem Unfall stehen viele Geschädigte vor der Frage: Soll ich das Fahrzeug reparieren lassen oder verkaufen? Und wenn verkaufen – wann und zu welchem Preis? Die gute Nachricht: Der BGH hat Ihre Rechte als Geschädigter klar gestärkt.
Fahrzeugbewertung
BegriffDie Fahrzeugbewertung ist die professionelle Ermittlung des aktuellen Marktwerts eines Fahrzeugs durch einen Sachverständigen oder ein Bewertungssystem.
Fahrzeugbewertung: Methoden, Wertgutachten und wichtige Begriffe
ArtikelEine Fahrzeugbewertung ermittelt den objektiven Wert eines Autos, Motorrads oder Transporters. Sie schafft Transparenz beim Kauf, Verkauf oder für Versicherungsfälle und berücksichtigt alle wertrelevanten Faktoren von Zustand bis Marktlage.
Fahrzeugdaten
BegriffFahrzeugdaten umfassen alle technischen Spezifikationen, Ausstattungsmerkmale und Identifikationsnummern, die ein Fahrzeug eindeutig beschreiben.
Fahrzeugidentifikationsnummer
BegriffDie Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN), international auch VIN (Vehicle Identification Number), ist eine eindeutige 17-stellige Kennung, die jedes Fahrzeug weltweit identifiziert.
Fahrzeugschein
BegriffDer Fahrzeugschein ist die umgangssprachliche Bezeichnung für die Zulassungsbescheinigung Teil I, ein amtliches Dokument, das die technischen Daten eines Fahrzeugs sowie den Halter ausweist und beim Führen des Fahrzeugs mitgeführt werden muss.
Fälligkeitsvoraussetzung
BegriffEine Fälligkeitsvoraussetzung ist eine Bedingung, die erfüllt sein muss, bevor ein Anspruch durchsetzbar wird. Im KFZ-Schadensrecht ist umstritten, ob die 6-Monats-Weiternutzung eine solche Voraussetzung darstellt.
Fehlerspeicher auslesen
BegriffDas Auslesen des Fehlerspeichers ist ein elektronischer Diagnoseprozess, bei dem über die OBD-Schnittstelle des Fahrzeugs gespeicherte Fehlercodes von Steuergeräten abgerufen werden.
Feststellungsgutachten
BegriffEin Feststellungsgutachten ist ein Gutachten, das den Umfang und die Ursache eines Schadens, insbesondere bei technischen Defekten, detailliert dokumentiert und feststellt.
Fiktive Abrechnung
BegriffBei der fiktiven Abrechnung lässt sich der Geschädigte die Reparaturkosten auf Basis des Gutachtens auszahlen, ohne das Fahrzeug tatsächlich reparieren zu lassen.
Fiktive Abrechnung: Definition, Voraussetzungen und Berechnung
ArtikelDie fiktive Abrechnung ermöglicht es einem Unfallgeschädigten, Schadensersatz auf Basis eines Gutachtens zu erhalten, ohne das Fahrzeug tatsächlich reparieren zu lassen. Dieses Vorgehen ist im deutschen Schadensrecht eine gängige Praxis, birgt jedoch einige Besonderheiten und potenzielle Fallstricke.
Flottenmanagement
BegriffFlottenmanagement umfasst die Verwaltung, Steuerung und Kontrolle des Fuhrparks eines Unternehmens, einschließlich der Koordination von Wartung, Reparaturen und der Abwicklung von Schäden.
Fracke-Methode
BegriffDie Fracke-Methode bezeichnet die gerichtliche Praxis, bei der Ermittlung erstattungsfähiger Mietwagenkosten den Mittelwert aus Schwacke-Liste und Fraunhofer-Tabelle zu bilden.
Fraunhofer-Tabelle
BegriffDie Fraunhofer-Tabelle ist ein Marktpreisspiegel des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation, der Mietwagenpreise in Deutschland erfasst.
Freie Gutachter- und Werkstattwahl: Ihre Rechte als Geschädigter
ArtikelNach einem unverschuldeten Verkehrsunfall haben Sie als Geschädigter weitreichende Rechte, die Ihre Interessen wahren sollen. Dazu gehören insbesondere die freie Wahl eines unabhängigen KFZ-Sachverständigen sowie die freie Wahl der Reparaturwerkstatt. Diese Rechte sind entscheidend, um eine neutrale und vollständige Schadensregulierung sicherzustellen.
Freie Gutachterwahl
BegriffDie freie Gutachterwahl ist das Recht des Geschädigten, nach einem unverschuldeten Unfall einen KFZ-Gutachter seiner Wahl zu beauftragen.
Frontschaden
BegriffEin Frontschaden ist eine Beschädigung am vorderen Teil des Fahrzeugs, die bei Auffahrunfällen, Kollisionen und Wildunfällen entsteht.
Gebrauchtwagenbewertung
BegriffDie Gebrauchtwagenbewertung ist die professionelle Ermittlung des aktuellen Marktwerts (Verkaufswert oder Händlereinkaufswert) eines Gebrauchtfahrzeugs durch einen Sachverständigen.
Gefährdungshaftung
BegriffDie Gefährdungshaftung ist eine verschuldensunabhängige Haftung, die allein aus dem Betrieb einer gefährlichen Sache – wie einem Kraftfahrzeug – entsteht.
Gesamtschuldner
BegriffGesamtschuldner sind mehrere Personen, die für denselben Schaden gemeinsam haften – der Geschädigte kann die volle Summe von jedem einzelnen fordern.
Grobe Fahrlässigkeit
BegriffGrobe Fahrlässigkeit liegt vor, wenn die im Verkehr erforderliche Sorgfalt in besonders schwerem Maße verletzt wird.
Grüne Versicherungskarte
BegriffDie Grüne Versicherungskarte (offiziell: Internationale Versicherungskarte für Kraftverkehr) ist ein internationaler Nachweis über den bestehenden Haftpflichtversicherungsschutz für ein Kraftfahrzeug.
Gutachterkosten
BegriffGutachterkosten sind die Kosten für die Erstellung eines KFZ-Gutachtens durch einen unabhängigen Sachverständigen nach einem Verkehrsunfall.
Haaranalyse (MPU)
BegriffDie Haaranalyse ist eine Methode zum Nachweis von Alkohol- oder Drogenabstinenz, bei der Haarproben auf Substanzrückstände untersucht werden.
Haftpflichtschaden
BegriffEin Haftpflichtschaden ist ein Schaden, der durch einen Dritten verursacht wurde und von dessen KFZ-Haftpflichtversicherung reguliert wird.
Haftpflichtschaden: Definition, Ansprüche und Regulierung
ArtikelEin Haftpflichtschaden entsteht, wenn ein Dritter Ihr Eigentum, z.B. Ihr Auto, beschädigt. Als Geschädigter haben Sie umfassende Rechte, wie die freie Wahl eines Gutachters und der Werkstatt, um den Schaden fair und vollständig regulieren zu lassen.
Haftungsquote
BegriffDie Haftungsquote legt fest, zu welchem Prozentsatz jeder Unfallbeteiligte für den entstandenen Schaden haftet.
Haftungsquoten bei Verkehrsunfällen: Auffahrunfall, Spurwechsel und Parkplatz
ArtikelNach einem Verkehrsunfall stellt sich immer die Frage: Wer hat Schuld und in welchem Umfang? Die Haftungsquote entscheidet darüber, welcher Anteil des Schadens von welcher Seite zu tragen ist. Wir erklären die wichtigsten Unfallkonstellationen und die dazugehörige BGH-Rechtsprechung.
Haftungsrecht
BegriffDas Haftungsrecht regelt, wer für einen entstandenen Schaden aufkommen muss – im Verkehrsrecht basierend auf Verschuldenshaftung (§ 823 BGB) und Gefährdungshaftung (§ 7 StVG).
Hagelschaden
BegriffEin Hagelschaden ist eine Beschädigung des Fahrzeugs durch Hagelkörner, die typischerweise Dellen im Dach, der Motorhaube und den Kotflügeln verursachen.
Halbgewachs-Methode
BegriffDie Halbgewachs-Methode ist eine ältere, komplexe Berechnungsmethode für die merkantile Wertminderung, die Lohn- und Materialkosten der Reparatur sowie das Verhältnis von Veräußerungswert zu Neupreis berücksichtigt.
Halterhaftung
BegriffDie Halterhaftung beschreibt die gesetzliche Verpflichtung des Fahrzeughalters, für Schäden einzustehen, die durch den Betrieb seines Fahrzeugs entstehen, unabhängig von eigenem Verschulden.
Hamburger Modell
BegriffDas Hamburger Modell ist eine einfache Berechnungsmethode für die merkantile Wertminderung, die sich ausschließlich an der Betriebsleistung (Kilometerstand) des Fahrzeugs orientiert.
Hauptuntersuchung
BegriffDie Hauptuntersuchung (HU) ist die gesetzlich vorgeschriebene regelmäßige technische Überprüfung von Kraftfahrzeugen auf Verkehrssicherheit und Umweltverträglichkeit.
Havarie
BegriffEine Havarie bezeichnet einen Schaden, der während des Transports, Umschlags oder der Lagerung von Waren oder dem Transportfahrzeug selbst entsteht.
Heckschaden
BegriffEin Heckschaden ist eine Beschädigung am hinteren Teil des Fahrzeugs, häufig verursacht durch Auffahrunfälle.
Heilbehandlungskosten nach Unfall: Was die Versicherung zahlen muss
ArtikelNach einem Verkehrsunfall ist die Sorge um die Gesundheit groß. Doch wer kommt für die Kosten auf? Hier erfahren Sie, welche Heilbehandlungskosten die gegnerische Versicherung tragen muss und wie Sie Ihre Ansprüche erfolgreich durchsetzen.
Idiotentest
BegriffDer 'Idiotentest' ist die umgangssprachliche, abwertende Bezeichnung für die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU).
Instandsetzung vs. Erneuerung
BegriffDies beschreibt die Entscheidung, ob ein beschädigtes Fahrzeugteil repariert (instandgesetzt) oder durch ein Neuteil ersetzt (erneuert) wird, basierend auf technischen und wirtschaftlichen Kriterien.
Integritätsinteresse
BegriffDas Integritätsinteresse beschreibt das berechtigte Interesse des Geschädigten, sein vertrautes Fahrzeug zu behalten und reparieren zu lassen, anstatt ein Ersatzfahrzeug zu beschaffen.
Integritätszuschlag
BegriffDer Integritätszuschlag bezeichnet den Betrag, um den die Reparaturkosten den Wiederbeschaffungswert eines Fahrzeugs übersteigen dürfen – maximal 30 % des Wiederbeschaffungswerts (130%-Regel).
Integritätszuschlag: Reparaturrecht trotz wirtschaftlichem Totalschaden
ArtikelNach einem Verkehrsunfall stehen viele Geschädigte vor der Frage: Totalschaden abrechnen oder reparieren lassen? Wenn die Reparaturkosten den Wiederbeschaffungswert übersteigen, liegt ein wirtschaftlicher Totalschaden vor. Trotzdem dürfen Sie Ihr Fahrzeug unter bestimmten Voraussetzungen reparieren lassen – und zwar auf Kosten der gegnerischen Versicherung. Der Schlüssel dazu ist der sogenannte Integritätszuschlag, der Ihnen bis zu 30 Prozent über dem Wiederbeschaffungswert zusteht. Dieser Ratgeber erklärt die Voraussetzungen, die relevante BGH-Rechtsprechung und gibt konkrete Handlungsempfehlungen.
Kalkulationssysteme: Audatex, DAT und Schwacke
ArtikelKalkulationssysteme wie Audatex, DAT und Schwacke sind die heimlichen Herrscher der KFZ-Schadensregulierung. Sie entscheiden, was eine Reparatur kostet und wie viel Geld der Geschädigte von der Versicherung erhält.
Karosserieschaden
BegriffEin Karosserieschaden ist eine Beschädigung an der äußeren Hülle oder der tragenden Struktur (dem Skelett) eines Fahrzeugs, die durch einen Unfall oder eine andere äußere Einwirkung entsteht.
Kaskoschaden
BegriffEin Kaskoschaden ist ein Schaden am eigenen Fahrzeug, der über die eigene Voll- oder Teilkaskoversicherung reguliert wird.
Kaskoversicherung
BegriffDie Kaskoversicherung ist eine freiwillige Zusatzversicherung zur gesetzlich vorgeschriebenen KFZ-Haftpflichtversicherung und deckt Schäden am eigenen Fahrzeug ab.
Kaskoversicherung kürzt Reparaturkosten – Was tun?
ArtikelSie haben einen Kaskoschaden und Ihre Versicherung kürzt plötzlich die Reparaturkosten? Damit sind Sie nicht allein. Viele Autofahrer erleben, dass ihre eigene Kaskoversicherung bei der Abrechnung von Unfallschäden den Rotstift ansetzt und berechtigte Forderungen streicht. Doch das müssen Sie nicht hinnehmen. Erfahren Sie hier, welche Kürzungen typisch sind, was hinter den Prüfberichten von Dienstleistern wie carexpert steckt und wie Sie sich erfolgreich zur Wehr setzen können – notfalls mit einem [[Sachverständigenverfahren]].
Kaskoversicherung: Vollkasko vs. Teilkasko und ihre Leistungen
ArtikelDie Kaskoversicherung ist eine freiwillige Zusatzversicherung zur gesetzlich vorgeschriebenen KFZ-Haftpflichtversicherung. Sie deckt Schäden am eigenen Fahrzeug ab und wird in die Teilkasko- und die umfassendere Vollkaskoversicherung unterschieden.
Kaufberatung
BegriffEine Kaufberatung ist die sachverständige Prüfung und Bewertung eines Gebrauchtfahrzeugs vor dem Kauf, um dessen Zustand, Wert und mögliche Mängel aufzudecken.
Kausalität
BegriffKausalität beschreibt den ursächlichen Zusammenhang zwischen dem Unfallereignis und dem entstandenen Schaden am Fahrzeug.
KFZ-Gutachten: Alles über Arten, Inhalt, Ablauf und Kosten
ArtikelEin KFZ-Gutachten ist ein entscheidendes Dokument zur neutralen Bewertung von Fahrzeugschäden und -werten. Es dient als fundierte Grundlage für die Schadensregulierung mit Versicherungen und schafft Transparenz beim Fahrzeugkauf oder -verkauf.
KFZ-Gutachter: Beruf, Ausbildung und Aufgaben
ArtikelEin KFZ-Gutachter, auch KFZ-Sachverständiger genannt, ist ein unentbehrlicher Experte im Kraftfahrzeugwesen. Er bewertet Fahrzeuge, analysiert Schäden nach Unfällen und erstellt detaillierte Gutachten, die als Grundlage für die Schadensregulierung oder für gerichtliche Auseinandersetzungen dienen.
KFZ-Haftpflichtversicherung
BegriffDie KFZ-Haftpflichtversicherung ist eine gesetzlich vorgeschriebene Pflichtversicherung, die Schäden abdeckt, die der Fahrzeughalter oder -führer anderen Verkehrsteilnehmern zufügt.
Konkrete Abrechnung
BegriffBei der konkreten Abrechnung lässt der Geschädigte sein Fahrzeug tatsächlich reparieren und rechnet die angefallenen Kosten mit der Versicherung ab.
Kontrolliertes Trinken
BegriffKontrolliertes Trinken bezeichnet ein Konzept, bei dem der Betroffene seinen Alkoholkonsum bewusst steuert und auf ein moderates Maß reduziert, anstatt vollständig auf Alkohol zu verzichten.
Kostenvoranschlag
BegriffEin Kostenvoranschlag ist eine Schätzung der voraussichtlichen Reparaturkosten durch eine Werkstatt, die weniger detailliert ist als ein vollständiges KFZ-Gutachten.
Kostenvoranschlag vs. Gutachten: Alle Unterschiede & wann was nötig ist
ArtikelNach einem Verkehrsunfall stellt sich die Frage: Reicht ein Kostenvoranschlag oder ist ein Schadengutachten nötig? Beide dokumentieren den Schaden, doch Umfang, Kosten und Beweiskraft unterscheiden sich fundamental.
Kurzgutachten
BegriffEin Kurzgutachten ist ein vereinfachtes Gutachten, das primär zur Bezifferung von Reparaturkosten bei kleineren Schäden dient, die oberhalb der Bagatellschadensgrenze liegen.
Kürzung der Stundenverrechnungssätze durch Versicherungen: So wehren Sie sich!
ArtikelDie Kürzung von Stundenverrechnungssätzen durch Versicherungen ist ein häufiges Ärgernis nach einem Verkehrsunfall. Dieser Artikel beleuchtet die Hintergründe, die Methoden der Versicherer und Ihre Rechte als Unfallopfer.
Lackierkosten
BegriffLackierkosten umfassen alle Aufwendungen für die Neulackierung beschädigter Fahrzeugteile, einschließlich Material, Arbeitszeit und Verbringung zum Lackierbetrieb.
Lackierkosten im Fokus: Was Sie über Stundenverrechnungssätze und Co. wissen müssen
ArtikelNach einem Unfall ist die Instandsetzung des Fahrzeugs oft mit erheblichen Kosten verbunden, wobei Lackierarbeiten einen wesentlichen Teil ausmachen. Für Geschädigte ist es entscheidend, die Besonderheiten bei der Berechnung von Lackierkosten zu verstehen, um ihre Ansprüche erfolgreich durchzusetzen.
Lackierung nach Unfall: Qualität, Kosten und Ihre Rechte
ArtikelEine professionelle Lackierung nach einem Unfall ist entscheidend für den Werterhalt und die Optik Ihres Fahrzeugs. Doch was tun, wenn die Qualität nicht stimmt oder die Kosten unklar sind? Wir klären auf.
Lackmessung
BegriffDie Lackmessung ist ein Verfahren zur Bestimmung der Lackschichtdicke an einem Fahrzeug, um festzustellen, ob Teile nachlackiert oder repariert wurden.
Lackschichtdickenmessung
BegriffDie Lackschichtdickenmessung ist ein zerstörungsfreies Verfahren, mit dem die Dicke der Lackierung auf metallischen Oberflächen eines Fahrzeugs gemessen wird.
Lackschichtdickenmessung
BegriffDie Lackschichtdickenmessung ist ein zerstörungsfreies Prüfverfahren, mit dem der KFZ-Sachverständige die Dicke der Lackschicht an verschiedenen Stellen des Fahrzeugs misst, um Nachlackierungen und damit mögliche Vorschäden zu identifizieren.
Leasingrückgabe
BegriffDie Leasingrückgabe bezeichnet den Prozess der Rückgabe eines Fahrzeugs am Ende der Leasingvertragsdauer, bei dem der Zustand bewertet und auf übermäßige Abnutzung geprüft wird.
Leistungsfreiheit
BegriffLeistungsfreiheit bedeutet, dass die Versicherung von ihrer Pflicht zur Zahlung befreit ist, weil der Versicherungsnehmer vertragliche Obliegenheiten verletzt hat.
Loop-Aufnahme (Dashcam)
BegriffDie Loop-Aufnahme ist eine Aufnahmefunktion bei Dashcams, bei der ältere Aufnahmen automatisch überschrieben werden und nur die letzten Minuten gespeichert bleiben.
Mallorca-Police
BegriffDie Mallorca-Police ist eine Zusatzleistung der eigenen KFZ-Haftpflichtversicherung, die den Versicherungsschutz für Mietwagen im europäischen Ausland auf die in Deutschland üblichen, höheren Deckungssummen erweitert.
Markenwerkstatt vs. freie Werkstatt: Wer repariert besser und günstiger?
ArtikelNach einem unverschuldeten Verkehrsunfall steht die zügige und qualitativ hochwertige Reparatur des Fahrzeugs im Vordergrund. Eine zentrale Frage, die sich für Geschädigte stellt, ist die Wahl der richtigen Werkstatt.
Marktrelevanz-Faktorenmethode (MFM)
BegriffDie Marktrelevanz-Faktorenmethode (MFM), auch Zeisberg-Methode genannt, ist eine moderne Berechnungsmethode für die merkantile Wertminderung, die eine Vielzahl von Markt- und Schadensfaktoren einbezieht.
Massenkarambolage
BegriffEine Massenkarambolage ist ein Verkehrsunfall mit einer großen Anzahl beteiligter Fahrzeuge, häufig verursacht durch schlechte Sichtverhältnisse oder Glatteis.
Meinungsverschiedenheit (§ 84 VVG)
BegriffEine Meinungsverschiedenheit im Sinne des § 84 VVG liegt vor, wenn sich Versicherungsnehmer und Kaskoversicherung nicht über die Höhe eines Schadens einigen können – sie ist Voraussetzung für die Einleitung eines Sachverständigenverfahrens.
Merkantile Wertminderung: Definition, Berechnung und rechtliche Grundlagen
ArtikelDie merkantile Wertminderung bezeichnet den Wertverlust, den ein Fahrzeug nach einem Unfall trotz fachgerechter Reparatur auf dem Markt erfährt. Dieser fiktive, aber erstattungsfähige Schaden gleicht den Nachteil aus, dass das Fahrzeug als 'Unfallwagen' gilt und somit einen geringeren Verkaufspreis erzielt.
Merkantiler Minderwert
BegriffDer merkantile Minderwert ist der Wertverlust eines Fahrzeugs, der trotz vollständiger und fachgerechter Reparatur allein durch die Unfallhistorie verbleibt.
Mietwagen
BegriffDer Mietwagen ist ein Ersatzfahrzeug, das der Geschädigte für die Dauer der Reparatur oder Ersatzbeschaffung auf Kosten der gegnerischen Versicherung nutzen kann.
Mietwagen nach Unfall: Anspruch, Dauer und Kostenübernahme
ArtikelEin unverschuldeter Unfall ist ärgerlich genug. Wir zeigen Ihnen, wie Sie schnell wieder mobil sind und die gegnerische Versicherung für Ihren Mietwagen aufkommt.
Mietwagenkosten
BegriffMietwagenkosten sind die Kosten für ein Ersatzfahrzeug während der Reparaturdauer oder der Wiederbeschaffungszeit nach einem unverschuldeten Unfall.
Mindestschadensschätzung
BegriffDie Mindestschadensschätzung ist eine gerichtliche Schadensermittlung nach § 287 ZPO, bei der das Gericht den Mindestbetrag schätzt, der als Schaden durch den aktuellen Unfall verursacht wurde.
Mitverschulden
BegriffMitverschulden bezeichnet das eigene Verschulden des Geschädigten an der Entstehung des Schadens, was zu einer Kürzung seiner Ansprüche führen kann.
MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung)
BegriffDie MPU ist ein Gutachten zur Beurteilung der Fahreignung, das von der Fahrerlaubnisbehörde angeordnet wird, wenn erhebliche Zweifel an der Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen bestehen.
MPU durchgefallen: Was jetzt? Optionen nach einem negativen Gutachten
ArtikelEin negatives MPU-Gutachten ist ein Rückschlag, aber kein Weltuntergang. Rund 38 Prozent der Teilnehmer fallen durch. Wir zeigen, welche Optionen Betroffene haben.
MPU wegen Alkohol: Ablauf, Abstinenznachweis und Vorbereitung
ArtikelAlkohol am Steuer ist der häufigste Grund für eine MPU. Rund 40 Prozent aller MPU-Gutachten werden wegen Alkoholauffälligkeiten erstellt. Wir erklären, was Betroffene wissen müssen.
MPU wegen Drogen: Cannabis, Amphetamine und die neuen Grenzwerte
ArtikelDie Cannabis-Legalisierung hat die Regeln für die Drogen-MPU grundlegend verändert. Seit August 2024 gilt ein neuer THC-Grenzwert von 3,5 ng/ml. Wir erklären die aktuelle Rechtslage.
MPU wegen Punkten: Wenn das Punktekonto voll ist
ArtikelWer 8 Punkte in Flensburg erreicht, verliert den Führerschein. Für die Wiedererteilung wird in der Regel eine MPU angeordnet. Wir erklären, was Betroffene erwartet.
MPU-Begutachtungsstellen: TÜV, DEKRA und andere Anbieter im Vergleich
ArtikelIn Deutschland gibt es rund 270 Begutachtungsstellen von 15 anerkannten Trägern. Betroffene haben die freie Wahl. Wir vergleichen die wichtigsten Anbieter.
MPU-Kosten: Vollständige Übersicht aller Ausgaben
ArtikelDie MPU ist nicht billig. Neben der eigentlichen Begutachtung fallen Kosten für Vorbereitung, Abstinenznachweise und die Führerschein-Neuerteilung an. Wir zeigen alle Kosten im Detail.
MPU-Leistungstests: Reaktionstest, Konzentration und was Sie erwartet
ArtikelDie computergestützten Leistungstests sind ein fester Bestandteil jeder MPU. Sie messen Reaktionsfähigkeit, Konzentration und Belastbarkeit. Wir erklären, was Sie erwartet.
MPU-Verjährung: Wann verfällt die MPU-Pflicht?
ArtikelNicht jeder muss die MPU absolvieren. Nach Ablauf bestimmter Fristen kann der Führerschein auch ohne MPU neu beantragt werden. Wir erklären die Verjährungsregeln.
MPU-Vorbereitung: So bestehen Sie beim ersten Mal
ArtikelDie richtige Vorbereitung entscheidet über Bestehen oder Durchfallen. Ohne Vorbereitung scheitern 81 Prozent. Mit der richtigen Strategie bestehen bis zu 94 Prozent. Wir zeigen, worauf es ankommt.
MPU: Der ultimative Ratgeber zur Medizinisch-Psychologischen Untersuchung
ArtikelDie MPU – im Volksmund als 'Idiotentest' bekannt – ist für viele Betroffene eine große Hürde auf dem Weg zurück zum Führerschein. Doch wer sich richtig vorbereitet, hat gute Chancen. Dieser Ratgeber erklärt alles, was Sie über die MPU wissen müssen.
Nachhaftung
BegriffDie Nachhaftung bedeutet, dass der Versicherungsschutz der alten Kfz-Versicherung auch nach Vertragsende für einen bestimmten Zeitraum weiterbesteht.
Nachregulierung
BegriffEine Nachregulierung ist die nachträgliche Anpassung einer bereits erfolgten Schadensregulierung, bei der die Versicherung eine zusätzliche Zahlung leisten muss – etwa weil sich die Abrechnungsart geändert hat oder bisher nicht geltend gemachte Schadenspositionen hinzukommen.
Naturalrestitution
BegriffNaturalrestitution (Wiederherstellung in Natur) ist der schadensrechtliche Grundsatz, dass der Schädiger den Zustand wiederherzustellen hat, der ohne das schädigende Ereignis bestehen würde (§ 249 Abs. 1 BGB).
Neupreisregelung
BegriffDie Neupreisregelung (auch Neuwertentschädigung) in der Kaskoversicherung ermöglicht bei einem Totalschaden eines neuwertigen Fahrzeugs die Abrechnung auf Basis des Neupreises statt des Wiederbeschaffungswertes.
Normaltarif
BegriffDer Normaltarif ist der reguläre Mietwagentarif, der allen Kunden ohne unfallbedingte Sonderkonditionen angeboten wird.
Notreparatur
BegriffEine Notreparatur ist eine provisorische, behelfsmäßige Instandsetzung eines Fahrzeugs nach einem Unfall, um dessen Verkehrssicherheit und Fahrtüchtigkeit vorübergehend wiederherzustellen.
Nutzungsausfall
BegriffDer Nutzungsausfall ist eine Entschädigung für den Zeitraum, in dem der Geschädigte sein Fahrzeug nach einem Unfall nicht nutzen kann und keinen Mietwagen in Anspruch nimmt.
Nutzungsausfall und Mietwagen: Rechte und Berechnung
ArtikelNach einem unverschuldeten Verkehrsunfall haben Geschädigte oft die Wahl: eine Nutzungsausfallentschädigung für den Verzicht auf ein Fahrzeug oder die Übernahme der Kosten für einen Mietwagen. Dieser Artikel erklärt die Voraussetzungen, Berechnungsmethoden und die aktuelle Rechtsprechung zu beiden Optionen.
Nutzungsausfallentschädigung: Berechnung und Anspruch
ArtikelVerzichten Sie auf einen Mietwagen und sichern Sie sich eine finanzielle Entschädigung. Wir zeigen Ihnen, wie's geht.
Obliegenheiten
BegriffObliegenheiten sind vertragliche Pflichten des Versicherungsnehmers, deren Verletzung den Versicherungsschutz gefährden oder zum Leistungsverlust führen kann.
Obliegenheitsverletzung
BegriffEine Obliegenheitsverletzung liegt vor, wenn der Versicherungsnehmer vertragliche Pflichten gegenüber seiner Versicherung verletzt.
Obmann (Sachverständigenverfahren)
BegriffDer Obmann ist ein neutraler, dritter Sachverständiger im Sachverständigenverfahren, der eingeschaltet wird, wenn sich die beiden Ausschussmitglieder nicht einigen können.
Oldtimergutachten
BegriffEin Oldtimergutachten ist die spezielle Bewertung eines historischen Fahrzeugs zur Ermittlung des Marktwerts, des Zustands und zur Erlangung eines H-Kennzeichens.
Oldtimergutachten: Bewertung, Kosten und H-Kennzeichen
ArtikelEin Oldtimergutachten ist der Schlüssel zum H-Kennzeichen und zur richtigen Versicherung. Erfahren Sie, wie Sie den Wert Ihres Klassikers offiziell bestätigen lassen und was dabei entscheidend ist.
Opfergrenze
BegriffDie Opfergrenze bezeichnet die Höchstgrenze, bis zu der einem Unfallgeschädigten zugemutet wird, höhere Reparaturkosten als den Wiederbeschaffungswert aufzuwenden – in der Regel 130 % des Wiederbeschaffungswerts.
Ordnungswidrigkeit
BegriffEine Ordnungswidrigkeit ist ein leichterer Rechtsverstoß, der im Gegensatz zur Straftat nicht mit Strafe, sondern mit einer Geldbuße geahndet wird.
Pannenhilfe
BegriffPannenhilfe bezeichnet die Soforthilfe bei einer Fahrzeugpanne oder nach einem Unfall, die darauf abzielt, die Fahrbereitschaft des Fahrzeugs vor Ort wiederherzustellen.
Personenschaden nach Verkehrsunfall: Ihre Rechte
ArtikelEin Personenschaden nach einem Verkehrsunfall ist mehr als nur eine Verletzung. Erfahren Sie, welche Rechte und Ansprüche Ihnen zustehen und wie Sie diese erfolgreich durchsetzen.
Plausibilitätsprüfung
BegriffDie Plausibilitätsprüfung ist die Überprüfung, ob die am Fahrzeug festgestellten Schäden mit dem geschilderten Unfallhergang technisch vereinbar sind.
Polizei nach Unfall: Wann Sie die Polizei rufen sollten
ArtikelEin Unfall ist schnell passiert. Doch wann ist es wirklich notwendig, die 110 zu wählen? Wir klären auf, wann Sie die Polizei rufen müssen, wann es ratsam ist und was Sie bei der polizeilichen Unfallaufnahme erwartet.
Prognoserisiko
BegriffDas Prognoserisiko bezeichnet das Risiko, dass die tatsächlichen Reparaturkosten die im KFZ-Gutachten prognostizierten Kosten unvorhergesehen übersteigen.
Promillegrenze
BegriffDie Promillegrenze bezeichnet den gesetzlich festgelegten Höchstwert der Blutalkoholkonzentration (BAK), ab dem das Führen eines Kraftfahrzeugs als Ordnungswidrigkeit oder Straftat gilt.
Prüfbericht (Versicherung)
BegriffEin Prüfbericht ist ein von Dienstleistern wie carexpert, ControlExpert oder SSH im Auftrag der Versicherung erstelltes Dokument, das Gutachten oder Werkstattrechnungen auf Kürzungspotenzial überprüft.
Prüfbericht der Versicherung anfechten – Ihr Recht auf faire Regulierung
ArtikelNach einem Verkehrsunfall beginnt für viele Geschädigte der eigentliche Ärger erst mit der Schadensregulierung. Sie reichen das Gutachten Ihres unabhängigen KFZ-Sachverständigen bei der gegnerischen Versicherung ein und erwarten eine zügige und faire Erstattung. Stattdessen erhalten Sie jedoch Post von der Versicherung – zusammen mit einem sogenannten Prüfbericht, der Ihr Gutachten systematisch zerpflückt und die Erstattungssumme empfindlich kürzt.
Qapter
BegriffQapter ist eine KI-gestützte Plattform von Solera Audatex, die eine automatisierte Schadenerfassung und -kalkulation per Foto ermöglicht.
Quotenvorrecht
BegriffDas Quotenvorrecht ermöglicht es dem Geschädigten bei Teilschuld, seine Ansprüche vorrangig aus der Haftpflichtentschädigung zu befriedigen, bevor die Kaskoversicherung ihren Anteil erhält.
Quotenvorrecht
BegriffDas Quotenvorrecht ist ein Abrechnungsprinzip, bei dem der Geschädigte bei Teilschuld bestimmte Schadenspositionen vollständig von der eigenen Kaskoversicherung erstattet bekommt, ohne dass diese auf den Haftpflichtanteil angerechnet werden.
Quotenvorrecht bei Kasko und Haftpflicht – Mehr Geld nach dem Unfall
ArtikelStellen Sie sich vor, Sie haben einen Autounfall, bei dem Sie eine Teilschuld tragen. Ihre Kaskoversicherung springt zwar für den Schaden an Ihrem eigenen Fahrzeug ein, allerdings oft mit Abzügen wie der Selbstbeteiligung und einer Rückstufung des Schadenfreiheitsrabatts. Hier kommt das Quotenvorrecht ins Spiel, ein mächtiges Instrument, das vielen Autofahrern unbekannt ist und Ihnen zu deutlich mehr Geld verhelfen kann.
Rabattschutz
BegriffDer Rabattschutz ist eine kostenpflichtige Zusatzleistung in der KFZ-Versicherung, die den Versicherungsnehmer nach einem Haftpflicht- oder Vollkaskoschaden pro Jahr vor der Rückstufung seiner Schadenfreiheitsklasse bewahrt.
Rahmenvermessung
BegriffDie Rahmenvermessung ist ein präzises Messverfahren zur Überprüfung der Karosseriestruktur eines Fahrzeugs auf Verformungen und Abweichungen von den Herstellervorgaben.
Rechtliche Grundlagen der Schadensregulierung
ArtikelDie Schadensregulierung nach einem Verkehrsunfall ist ein komplexes Rechtsgebiet, das auf einer Vielzahl von Gesetzen und Gerichtsurteilen basiert. Diese Regelungen definieren die Rechte und Pflichten von Geschädigten, Schädigern und Versicherungen. Ein grundlegendes Verständnis dieser rechtlichen Rahmenbedingungen ist entscheidend, um Ansprüche korrekt geltend zu machen.
Rechtsanwaltskosten
BegriffRechtsanwaltskosten sind die Kosten für die anwaltliche Vertretung bei der Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen nach einem Verkehrsunfall.
Rechtsschutzversicherung Verkehr: Lohnt sich das?
ArtikelEin Unfall ist schnell passiert, ein Bußgeldbescheid flattert ins Haus – und schon steht man vor einem teuren Rechtsstreit. Eine Verkehrsrechtsschutzversicherung verspricht Schutz. Doch wann ist sie wirklich sinnvoll?
Referenzwerkstatt
BegriffEine Referenzwerkstatt ist eine von der Versicherung benannte freie Fachwerkstatt, auf deren günstigere Stundenverrechnungssätze der Geschädigte bei fiktiver Abrechnung verwiesen werden soll.
Regress
BegriffRegress ist der Rückgriff eines Versicherers auf den Versicherungsnehmer, um sich bereits geleistete Zahlungen ganz oder teilweise erstatten zu lassen.
Regulierungsbeauftragter
BegriffEin Regulierungsbeauftragter ist der von der Versicherungsgesellschaft eingesetzte Sachbearbeiter, der für die Prüfung, Bewertung und Abwicklung eines gemeldeten Schadensfalls verantwortlich ist.
Regulierungsschreiben
BegriffDas Regulierungsschreiben ist die offizielle, schriftliche Mitteilung der gegnerischen Versicherung über die Art und Weise sowie die Höhe der Schadensregulierung.
Regulierungsverzögerung
BegriffEine Regulierungsverzögerung liegt vor, wenn die Versicherung die Schadensregulierung ohne sachlichen Grund hinauszögert.
Reparaturbestätigung
BegriffEine Reparaturbestätigung ist ein Nachweis des KFZ-Gutachters, dass die Reparatur eines Unfallfahrzeugs fachgerecht und vollständig durchgeführt wurde.
Reparaturbestätigung
BegriffEine Reparaturbestätigung ist ein Dokument, das die fachgerechte Durchführung einer Fahrzeugreparatur durch eine Werkstatt oder einen Sachverständigen bestätigt.
Reparaturdauer
BegriffDie Reparaturdauer ist die voraussichtliche Zeit, die für die fachgerechte Reparatur eines Unfallschadens benötigt wird.
Reparaturkosten
BegriffReparaturkosten sind die Gesamtkosten für die fachgerechte Instandsetzung eines unfallbeschädigten Fahrzeugs.
Reparaturkosten: Was die Versicherung übernimmt
ArtikelNach einem Unfall ist die wichtigste Frage: Wer zahlt die Reparatur? Grundsätzlich muss die gegnerische Versicherung für den Schaden aufkommen. Doch oft wird die Rechnung gekürzt – zu Unrecht.
Reparaturkostenkalkulation
BegriffDie Reparaturkostenkalkulation ist die detaillierte Aufstellung aller Kosten, die für die fachgerechte Instandsetzung eines beschädigten Fahrzeugs anfallen.
Reparaturweg
BegriffDer Reparaturweg beschreibt die vom KFZ-Sachverständigen im Gutachten festgelegte, technisch und wirtschaftlich sinnvollste Art und Weise der Instandsetzung eines Unfallschadens.
Restwert
BegriffDer Restwert ist der Wert, den ein beschädigtes Fahrzeug im unrepariertem Zustand auf dem Markt noch erzielen kann.
Restwert beim Auto: Definition, Ermittlung und rechtliche Bedeutung
ArtikelDer Restwert bezeichnet den Wert, den ein unfallbeschädigtes Fahrzeug im nicht reparierten Zustand noch hat. Er ist ein zentraler Faktor bei der Schadensregulierung, insbesondere wenn ein wirtschaftlicher Totalschaden vorliegt, und bestimmt maßgeblich die Höhe der Entschädigungsleistung durch die Versicherung.
Restwertanrechnung
BegriffDie Restwertanrechnung bezeichnet die Verrechnung des Restwerts eines beschädigten Fahrzeugs mit dem Wiederbeschaffungswert bei der Totalschadenabrechnung. Der Geschädigte erhält den Wiederbeschaffungswert abzüglich des Restwerts als Entschädigung.
Restwertbörse
BegriffEine Restwertbörse ist eine Online-Plattform, auf der beschädigte oder verunfallte Fahrzeuge an gewerbliche Aufkäufer versteigert werden, um den höchstmöglichen Restwert zu erzielen.
Richtbankarbeit
BegriffRichtbankarbeit bezeichnet die Rückverformung und Instandsetzung von verzogenen oder beschädigten Karosseriestrukturen eines Fahrzeugs mithilfe einer speziellen Richtbank.
Ruhkopf-Sahm-Methode
BegriffDie Ruhkopf-Sahm-Methode ist eine der ältesten und am weitesten verbreiteten Berechnungsmethoden für die merkantile Wertminderung nach einem Verkehrsunfall.
Sachverständigenbeweis
BegriffDer Sachverständigenbeweis ist ein wichtiges Beweismittel im Gerichtsverfahren, bei dem ein neutraler Fachmann (Sachverständiger) zu komplexen Sachverhalten Stellung nimmt.
Sachverständigenhonorar
BegriffDas Sachverständigenhonorar ist die Vergütung für die Erstellung eines KFZ-Schadensgutachtens durch einen unabhängigen Sachverständigen.
Sachverständigenkosten: Wer zahlt den Gutachter?
ArtikelNach einem Verkehrsunfall stellt sich die Frage der Kostenübernahme für das Sachverständigengutachten. Die Klärung, wer den Gutachter bezahlt, ist entscheidend für die Schadensregulierung und hängt von der Schuldfrage und der Versicherungsart ab.
Sachverständigenrisiko
BegriffDas Sachverständigenrisiko besagt, dass die gegnerische Versicherung die Gutachterkosten auch dann tragen muss, wenn sie das Honorar für überhöht hält.
Sachverständigenverfahren
BegriffDas Sachverständigenverfahren (SVV) ist ein außergerichtliches Streitbeilegungsverfahren nach § 84 VVG, bei dem unabhängige Sachverständige über die Schadenhöhe bei Kaskoschäden entscheiden.
Sachverständigenverfahren nach § 84 VVG – Der ultimative Ratgeber
ArtikelDie Kaskoversicherung hat Ihren Schaden nach einem Unfall viel zu niedrig eingeschätzt? Der Prüfbericht der Versicherung wimmelt von unberechtigten Kürzungen und Sie fühlen sich hilflos? Das ist leider kein Einzelfall, sondern eine gängige Taktik vieler Versicherer, um Kosten zu sparen – auf Ihrem Rücken. Doch Sie müssen das nicht hinnehmen.
Schadenfreiheitsklasse
BegriffDie Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) bestimmt die Höhe der KFZ-Versicherungsprämie und wird durch die Anzahl der schadenfreien Jahre ermittelt.
Schadenfreiheitsrabatt
BegriffDer Schadenfreiheitsrabatt ist die prozentuale Ermäßigung der KFZ-Versicherungsprämie, die sich aus der Schadenfreiheitsklasse ergibt.
Schadenfreiheitssystem
BegriffDas Schadenfreiheitssystem ist ein in der KFZ-Versicherung angewandtes Tarifmerkmal, bei dem Versicherungsnehmer auf Basis der Anzahl ihrer schadenfreien Jahre in Schadenfreiheitsklassen (SF-Klassen) eingestuft werden, die die Beitragshöhe beeinflussen.
Schadengutachten
BegriffEin Schadengutachten ist ein detaillierter Bericht eines KFZ-Sachverständigen, der den Umfang und die Kosten eines Fahrzeugschadens nach einem Unfall dokumentiert.
Schadengutachten
BegriffEin Schadengutachten ist die umfassende technische Dokumentation und wirtschaftliche Bewertung eines Fahrzeugschadens durch einen qualifizierten KFZ-Sachverständigen.
Schadengutachten – Inhalt, Ablauf und Bedeutung im Detail
ArtikelDas Schadengutachten ist das zentrale Dokument bei der Regulierung eines Unfallschadens. Es dokumentiert den Umfang des Schadens, kalkuliert die Reparaturkosten und bildet die Grundlage für alle Ansprüche gegen die gegnerische Versicherung. Dieser ausführliche Artikel erklärt den vollständigen Inhalt, den Ablauf der Erstellung und die rechtliche Bedeutung eines professionellen Schadengutachtens.
Schadenkalkulation
BegriffDie Schadenkalkulation ist die systematische Ermittlung aller Reparaturkosten eines Fahrzeugschadens mithilfe professioneller Kalkulationssysteme.
Schadenmanagement
BegriffSchadenmanagement (auch Schadensteuerung) bezeichnet die aktive Steuerung des gesamten Regulierungsprozesses durch die Haftpflichtversicherung des Schädigers, oft mit dem Ziel der Kostenkontrolle.
Schadennummer
BegriffDie Schadennummer ist eine von der Versicherungsgesellschaft vergebene, eindeutige Kennnummer für einen spezifischen Schadensfall, die der internen Zuordnung und Kommunikation dient.
Schadenrückkauf
BegriffDer Schadenrückkauf bezeichnet die Möglichkeit für einen Versicherungsnehmer, die von seiner Kaskoversicherung getragenen Kosten eines Schadensfalls zurückzuzahlen, um die Rückstufung im Schadenfreiheitssystem zu verhindern.
Schadensanalyse
BegriffDie Schadensanalyse ist die fachkundige Untersuchung eines Fahrzeugs zur Feststellung von Ausmaß, Art und Ursache eines Schadens.
Schadensdokumentation
BegriffDie Schadensdokumentation ist die systematische Erfassung aller relevanten Details eines Fahrzeugschadens – durch Fotos, Protokolle und Gutachten.
Schadensfreiheitsrabatt
BegriffDer Schadensfreiheitsrabatt ist eine Beitragsermäßigung in der KFZ-Versicherung, die sich nach der Anzahl der schadenfreien Jahre richtet.
Schadenskompatibilität
BegriffDie Schadenskompatibilität beschreibt die Übereinstimmung zwischen dem geschilderten Unfallhergang und dem festgestellten Schadensbild am Fahrzeug.
Schadensmeldung
BegriffDie Schadensmeldung ist die formelle Mitteilung eines Versicherungsfalls an die zuständige Versicherung.
Schadensminderungspflicht
BegriffDie Schadensminderungspflicht verpflichtet den Geschädigten, den Schaden so gering wie möglich zu halten und keine unnötigen Kosten zu verursachen.
Schadensminderungspflicht nach § 254 BGB: Rechte und Pflichten des Geschädigten
ArtikelDie Schadensminderungspflicht nach § 254 BGB verpflichtet Unfallgeschädigte, den Schaden gering zu halten. Doch Versicherungen nutzen dies oft für Kürzungen, was die freie Werkstattwahl und die vollständige Schadensregulierung gefährdet.
Schadensminderungspflicht und Quotenvorrecht: Ein Überblick
ArtikelDie Schadensminderungspflicht verpflichtet Geschädigte, den Schaden so gering wie möglich zu halten. Das Quotenvorrecht schützt sie bei Teilschuld vor finanziellen Nachteilen. Beide Prinzipien sind entscheidend für eine faire Schadensregulierung.
Schadensregulierung
BegriffDie Schadensregulierung ist der gesamte Prozess der Abwicklung und Entschädigung von Schäden, die durch einen Verkehrsunfall entstanden sind.
Schadensregulierung A-Z: Ablauf, Fristen und Ihre Rechte
ArtikelDie Schadensregulierung nach einem Verkehrsunfall ist ein komplexer Prozess, der für Laien oft unübersichtlich ist. Dieser Artikel erklärt den Ablauf, wichtige Fristen und die Rechte, die Ihnen als Geschädigtem zustehen, um den Prozess erfolgreich zu meistern.
Schadensüberlappung
BegriffEine Schadensüberlappung liegt vor, wenn ein neuer Unfallschaden denselben Fahrzeugbereich betrifft, der bereits durch einen früheren Schaden beschädigt war.
Schadensüberlappung: Wenn Neuschaden auf Altschaden trifft
ArtikelEine Schadensüberlappung liegt vor, wenn ein neuer Unfallschaden denselben Fahrzeugbereich betrifft, der bereits durch einen früheren Schaden beschädigt war. Diese Konstellation stellt Geschädigte, Sachverständige und Gerichte vor besondere Herausforderungen, da die Abgrenzung zwischen Alt- und Neuschaden oft schwierig ist. Die Rechtsprechung hat hierzu differenzierte Regeln entwickelt, die seit der BGH-Entscheidung VI ZR 122/23 deutlich geschädigtenfreundlicher geworden sind.
Scheckheftpflege
BegriffScheckheftpflege (auch: scheckheftgepflegt) bedeutet, dass ein Fahrzeug durchgängig gemäß den Herstellervorgaben in einer markengebundenen Fachwerkstatt gewartet und inspiziert wurde.
Schmerzensgeld
BegriffSchmerzensgeld ist eine finanzielle Entschädigung für körperliche und seelische Leiden, die durch einen Verkehrsunfall verursacht wurden.
Schmerzensgeld nach Unfall: Anspruch, Höhe und Durchsetzung
ArtikelEin Unfall ist schnell passiert, doch die Folgen sind oft langwierig. Neben dem materiellen Schaden haben Sie als Geschädigter auch Anspruch auf Schmerzensgeld für erlittene Verletzungen. Wir zeigen Ihnen, was Ihnen zusteht und wie Sie Ihren Anspruch geltend machen.
Schmerzensgeldtabelle 2026: Was steht Ihnen zu?
ArtikelNach einem unverschuldeten Unfall haben Sie Anspruch auf Schmerzensgeld. Unsere aktuelle Schmerzensgeldtabelle 2026 zeigt Ihnen, mit welchen Beträgen Sie rechnen können.
Schwacke – Fahrzeugbewertung und Schwacke-Liste im Detail
ArtikelDer Name Schwacke ist in Deutschland ein Synonym für professionelle Fahrzeugbewertung. Seit 1957 liefert die berühmte Schwacke-Liste Marktwerte für Gebrauchtwagen und dient als anerkannte Referenz bei der Schadensregulierung. Heute gehört Schwacke zur Autovista Group (J.D. Power) und bietet neben der klassischen Bewertung auch umfassende Datenprodukte für die gesamte Automobilbranche.
Schwacke-Liste
BegriffDie Schwacke-Liste ist ein Bewertungssystem für Gebrauchtfahrzeuge und Mietwagenkosten, das als Referenz bei der Schadensregulierung dient.
Schwacke-Mietpreisspiegel
BegriffDer Schwacke-Mietpreisspiegel ist eine jährlich aktualisierte Markterhebung, die die durchschnittlichen Mietwagenkosten nach Fahrzeugklassen und Regionen in Deutschland erfasst.
Seitenschaden
BegriffEin Seitenschaden ist eine Beschädigung an der Längsseite eines Fahrzeugs, die typischerweise durch einen seitlichen Aufprall oder eine Streifkollision verursacht wird.
Selbstbeteiligung
BegriffDie Selbstbeteiligung ist der Betrag, den der Versicherungsnehmer im Schadensfall selbst tragen muss, bevor die Versicherung den Rest übernimmt.
SilverDAT
BegriffSilverDAT ist die professionelle Software-Plattform der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) zur Fahrzeugbewertung, Schadenkalkulation und Reparaturkostenermittlung.
Sondergutachten
BegriffEin Sondergutachten ist ein spezialisiertes technisches Gutachten, das bei besonderen Fragestellungen erstellt wird – etwa bei technischen Defekten, Unfallrekonstruktionen oder strittigen Schadensursachen.
Sonderkündigungsrecht
BegriffDas Sonderkündigungsrecht erlaubt die außerordentliche Kündigung des Kfz-Versicherungsvertrags außerhalb der regulären Kündigungsfrist.
Sperrfrist (Fahrerlaubnis)
BegriffDie Sperrfrist ist der vom Gericht festgelegte Zeitraum, in dem keine neue Fahrerlaubnis erteilt werden darf, nachdem die bestehende Fahrerlaubnis entzogen wurde.
Stundenverrechnungssatz
BegriffDer Stundenverrechnungssatz (SVS) ist der Betrag, den eine KFZ-Werkstatt für eine Arbeitsstunde in Rechnung stellt.
Stundenverrechnungssätze bei Elektrofahrzeugen: Was Autofahrer wissen müssen
ArtikelDie Elektromobilität bringt höhere Stundenverrechnungssätze für Werkstätten mit sich. Erfahren Sie, warum die Sätze für E-Autos gerechtfertigt sind und was das für Ihre Werkstattrechnung bedeutet.
Stundenverrechnungssätze bei fiktiver Abrechnung: Ihr gutes Recht als Geschädigter
ArtikelAuch bei einer fiktiven Abrechnung, also der Auszahlung der Reparaturkosten ohne durchgeführte Reparatur, haben Sie als Unfallgeschädigter oft Anspruch auf die vollen Stundenverrechnungssätze einer Markenwerkstatt. Lassen Sie sich nicht von Ihrer Versicherung mit Verweisen auf günstigere Werkstätten abspeisen.
Stundenverrechnungssätze im KFZ-Gutachten: Was jeder Geschädigte wissen muss
ArtikelStundenverrechnungssätze, oft als SVS abgekürzt, sind ein entscheidender Faktor bei der Regulierung von KFZ-Schäden. Sie bestimmen maßgeblich die Höhe der Reparaturkosten und sind daher ein zentraler Punkt in jedem [[KFZ-Gutachten]].
Tätige Reue (§ 142 Abs. 4 StGB)
BegriffTätige Reue bezeichnet die nachträgliche freiwillige Meldung eines Unfalls durch den Verursacher, die zu einer Strafmilderung oder Straffreiheit bei Fahrerflucht führen kann.
Technische vs. Merkantile Wertminderung: Unterschiede, Definition und Bedeutung
ArtikelIm Schadensersatzrecht wird zwischen zwei Arten der Wertminderung unterschieden: der technischen und der merkantilen Wertminderung. Während die merkantile Wertminderung den rein wirtschaftlichen Wertverlust durch die Unfallhistorie beschreibt, bezieht sich die technische Wertminderung auf verbleibende Mängel nach der Reparatur. Dieser Artikel erklärt beide Begriffe, ihre Unterschiede und ihr Zusammenspiel.
Technische Wertminderung
BegriffDie technische Wertminderung liegt vor, wenn ein Fahrzeug nach einer Reparatur nicht mehr den technischen Zustand erreicht, den es vor dem Unfall hatte.
Teilkaskoversicherung
BegriffDie Teilkaskoversicherung deckt Schäden am eigenen Fahrzeug ab, die durch äußere Einflüsse wie Diebstahl, Brand, Sturm, Hagel, Glasbruch oder Wildunfälle entstehen.
THC-Grenzwert
BegriffDer THC-Grenzwert ist der gesetzlich festgelegte Höchstwert von Tetrahydrocannabinol (THC) im Blutserum, ab dem das Führen eines Kraftfahrzeugs als Ordnungswidrigkeit gilt.
Tilgungsfrist (Fahreignungsregister)
BegriffDie Tilgungsfrist ist der gesetzlich festgelegte Zeitraum, nach dessen Ablauf Eintragungen im Fahreignungsregister (FAER) in Flensburg gelöscht werden.
Totalschaden
BegriffEin Totalschaden liegt vor, wenn die Reparaturkosten den Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs übersteigen oder das Fahrzeug technisch nicht mehr repariert werden kann.
Totalschaden: Wirtschaftlicher vs. technischer Totalschaden
ArtikelEin Totalschaden liegt vor, wenn die Reparatur eines Fahrzeugs nach einem Unfall technisch nicht mehr möglich oder wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll ist. Man unterscheidet zwischen dem technischen und dem wirtschaftlichen Totalschaden, was entscheidende Auswirkungen auf die Schadensregulierung hat.
Totalschadenabrechnung
BegriffDie Totalschadenabrechnung ist die Berechnung des Schadensersatzes bei einem wirtschaftlichen oder technischen Totalschaden.
Trunkenheit am Steuer
BegriffTrunkenheit am Steuer bezeichnet das Führen eines Fahrzeugs unter Alkoholeinfluss – ab 0,5 Promille eine Ordnungswidrigkeit, ab 1,1 Promille eine Straftat.
Umbaukosten
BegriffUmbaukosten sind Kosten, die bei einem Totalschaden für den Ausbau von werthaltiger Sonder- oder Zusatzausstattung aus dem Unfallfahrzeug und deren Einbau in ein Ersatzfahrzeug anfallen.
Unfallbericht richtig ausfüllen: Anleitung mit Tipps
ArtikelEin korrekt ausgefüllter Europäischer Unfallbericht ist Gold wert. Er sichert Ihre Ansprüche und beschleunigt die gesamte [[Schadensregulierung]].
Unfallbeteiligter
BegriffEin Unfallbeteiligter ist jede Person, deren Verhalten nach den Umständen zur Verursachung des Unfalls beigetragen haben kann.
Unfallersatztarif
BegriffDer Unfallersatztarif ist ein spezieller, höherer Mietwagentarif, der von Autovermietungen für Unfallgeschädigte angeboten wird und über dem regulären Normaltarif liegt.
Unfallfahrzeug
BegriffEin Unfallfahrzeug ist ein Fahrzeug, das durch einen Unfall einen erheblichen Schaden erlitten hat, der über normale Gebrauchsspuren hinausgeht.
Unfallgutachten
BegriffEin Unfallgutachten ist ein detailliertes Dokument, das von einem KFZ-Sachverständigen nach einem Verkehrsunfall erstellt wird und alle relevanten Schadensinformationen enthält.
Unfallhäufungsstelle
BegriffEine Unfallhäufungsstelle ist ein begrenzter Straßenabschnitt, auf dem sich in einem bestimmten Zeitraum eine signifikant hohe Anzahl von Unfällen, insbesondere gleichartiger Art, ereignet.
Unfallhergang
BegriffDer Unfallhergang beschreibt den genauen Ablauf eines Verkehrsunfalls – von der Ausgangssituation über den Zusammenstoß bis zu den Endpositionen der Fahrzeuge.
Unfallprotokoll
BegriffEin Unfallprotokoll (auch Europäischer Unfallbericht) ist ein standardisiertes Formular zur Dokumentation des Unfallhergangs, der beteiligten Personen und Fahrzeuge direkt am Unfallort.
Unfallrekonstruktion
BegriffDie Unfallrekonstruktion ist die wissenschaftliche Analyse eines Verkehrsunfalls zur Klärung des Unfallhergangs und der Schuldfrage.
Unfallrekonstruktion und Beweissicherung: Methoden und Bedeutung
ArtikelDie Unfallrekonstruktion ist ein entscheidendes Instrument zur Aufklärung komplexer Verkehrsunfälle. Sachverständige nutzen dabei verschiedene wissenschaftliche Methoden, um den Unfallhergang zu analysieren und die Schuldfrage zu klären. Eine sorgfältige Beweissicherung und Fotodokumentation sind dabei unerlässlich.
Unfallreparatur: Ablauf von der Begutachtung bis zur Fertigstellung
ArtikelEin unverschuldeter Unfall ist ärgerlich genug. Damit die Reparatur Ihres Fahrzeugs reibungslos verläuft, zeigen wir Ihnen den kompletten Ablauf – Schritt für Schritt.
Unfallverursacher
BegriffDer Unfallverursacher ist die Person, die durch ihr Verhalten im Straßenverkehr einen Verkehrsunfall schuldhaft herbeigeführt hat.
UPE-Aufschläge
BegriffUPE-Aufschläge (Unverbindliche Preisempfehlung) sind prozentuale Aufschläge, die Werkstätten auf die Listenpreise von Ersatzteilen erheben.
UPE-Aufschläge und Verbringungskosten: Was Sie wissen müssen
ArtikelUPE-Aufschläge und Verbringungskosten sind zentrale Posten im KFZ-Gutachten, die bei der Schadensregulierung oft zu Diskussionen führen. Sie stellen sicher, dass die Reparaturkosten vollständig und realitätsnah abgebildet werden, werden von Versicherungen aber häufig gekürzt.
UPE-Aufschläge: Was steckt hinter den Ersatzteilzuschlägen?
ArtikelUPE-Aufschläge, auch Ersatzteilzuschläge genannt, sind ein häufiger Streitpunkt bei der Schadensregulierung. Erfahren Sie hier, was dahintersteckt und wann Sie Anspruch auf eine Erstattung haben.
Urinscreening (MPU)
BegriffDas Urinscreening ist eine Methode zum Nachweis von Alkohol- oder Drogenabstinenz, bei der über einen definierten Zeitraum unangekündigte Urinproben genommen und auf Substanzrückstände untersucht werden.
Verbände der KFZ-Sachverständigen in Deutschland: Eine Übersicht
ArtikelIn Deutschland existiert eine Vielzahl an Verbänden und Organisationen für KFZ-Sachverständige. Diese vertreten die Interessen ihrer Mitglieder, fördern die Aus- und Weiterbildung und setzen Qualitätsstandards. Die Mitgliedschaft in einem Verband ist für Sachverständige ein wichtiges Qualitätsmerkmal und oft Voraussetzung für die Anerkennung bei Versicherungen und Gerichten.
Verbringungskosten
BegriffVerbringungskosten sind die Kosten für den Transport eines Fahrzeugs von der Werkstatt zum Lackierer und zurück.
Verbringungskosten im KFZ-Gutachten: Was Sie wissen müssen
ArtikelVerbringungskosten sind ein häufiger Streitpunkt bei der Schadensregulierung nach einem Verkehrsunfall. Erfahren Sie hier, was genau dahintersteckt, wann sie erstattungsfähig sind und wie Sie sich gegen Kürzungen durch die Versicherung wehren können.
Verjährungsfrist
BegriffDie Verjährungsfrist ist die gesetzlich festgelegte Zeitspanne, innerhalb derer Schadensersatzansprüche nach einem Unfall geltend gemacht werden müssen.
Verkehrsopferhilfe
BegriffDie Verkehrsopferhilfe e.V. ist eine Einrichtung der deutschen Kraftfahrtversicherer, die Geschädigten hilft, wenn der Unfallverursacher nicht ermittelt werden kann oder nicht versichert ist.
Verkehrspsychologe
BegriffEin Verkehrspsychologe ist ein Psychologe mit Spezialisierung auf verkehrspsychologische Fragestellungen, der unter anderem bei der MPU-Vorbereitung berät und Fahreignungsgutachten erstellt.
Verkehrsrecht
BegriffDas Verkehrsrecht umfasst alle Rechtsnormen, die den Straßenverkehr regeln – von der StVO über das Versicherungsrecht bis zum Verkehrsstrafrecht.
Verkehrsunfallflucht
BegriffVerkehrsunfallflucht, auch Fahrerflucht genannt, ist das unerlaubte Entfernen eines Unfallbeteiligten vom Unfallort, bevor die notwendigen Feststellungen getroffen wurden.
Versicherung kürzt Werkstattrechnung – So wehren Sie sich
ArtikelDie Reparatur ist abgeschlossen, doch die Versicherung kürzt die Werkstattrechnung und zahlt nicht den vollen Betrag. Dieses Vorgehen ist eine systematische Taktik vieler Versicherer, der Sie aber nicht schutzlos ausgeliefert sind. Erfahren Sie, wie Sie sich erfolgreich gegen unberechtigte Kürzungen wehren und zu Ihrem Recht kommen.
Versicherung reguliert nicht? So setzen Sie Ihre Ansprüche durch
ArtikelWenn die Versicherung nach einem Unfall nicht zahlt, stehen Sie nicht alleine da. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich wehren und zu Ihrem Recht kommen.
Versicherung verweigert Nachregulierung: Taktiken erkennen und dagegen vorgehen
ArtikelDie Versicherung hat gezahlt – aber zu wenig. Oder sie verweigert eine berechtigte Nachforderung komplett. Das ist kein Einzelfall, sondern eine weit verbreitete Praxis. Dieser Ratgeber zeigt, welche Taktiken Versicherungen einsetzen und wie Sie sich dagegen wehren.
Versicherungsfall
BegriffDer Versicherungsfall ist das Ereignis, das die Leistungspflicht der Kfz-Versicherung auslöst – bei der Haftpflicht der Unfall, bei der Kasko der Schaden am eigenen Fahrzeug.
Versicherungsombudsmann
BegriffDer Versicherungsombudsmann ist eine unabhängige und kostenlose Schlichtungsstelle für Streitigkeiten zwischen Versicherungsnehmern und Versicherungsunternehmen.
Versicherungswechsel
BegriffDer Versicherungswechsel bezeichnet den Vorgang, bei dem ein Fahrzeughalter seinen bestehenden KFZ-Versicherungsvertrag kündigt und einen neuen bei einer anderen Gesellschaft abschließt.
Verzugsschaden
BegriffEin Verzugsschaden ist der Schaden, der dem Geschädigten dadurch entsteht, dass die Versicherung die berechtigte Schadensersatzforderung nicht fristgerecht zahlt. Er umfasst Verzugszinsen und den Ersatz weiterer durch die Verzögerung entstandener Kosten.
VIN-Abfrage
BegriffDie VIN-Abfrage (Vehicle Identification Number) ist die Identifikation eines Fahrzeugs anhand seiner eindeutigen 17-stelligen Fahrgestellnummer.
Vollkaskoversicherung
BegriffDie Vollkaskoversicherung deckt neben allen Teilkasko-Leistungen auch Schäden am eigenen Fahrzeug durch selbstverschuldete Unfälle und Vandalismus ab.
Vorfahrtsregel
BegriffVorfahrtsregeln sind verkehrsrechtliche Bestimmungen, die festlegen, welcher Verkehrsteilnehmer an Kreuzungen und Einmündungen den Vorrang hat.
Vorhaltekosten
BegriffVorhaltekosten sind die Kosten, die einem gewerblichen Unternehmen durch das Bereithalten eines Reservefahrzeugs im eigenen Fuhrpark entstehen, um bei einem Unfall auszufallen.
Vorschaden
BegriffEin Vorschaden ist ein bereits vor dem aktuellen Unfall vorhandener, reparierter oder unreparierter Schaden am Fahrzeug.
Vorschäden in der Kaskoversicherung: Aufklärungspflichten und Leistungsfreiheit
ArtikelVorschäden spielen nicht nur bei der Haftpflichtregulierung eine Rolle, sondern auch in der Kaskoversicherung. Hier gelten besondere Regeln: Der Versicherungsnehmer hat umfangreiche Aufklärungsobliegenheiten, deren Verletzung zur Leistungsfreiheit der Versicherung führen kann. Gleichzeitig darf die Versicherung Vorschäden nicht pauschal als Grund für eine Leistungsverweigerung heranziehen.
Vorschäden und Altschäden: Ein Leitfaden für Fahrzeughalter
ArtikelBei der Schadensregulierung nach einem Verkehrsunfall spielen Vorschäden und Altschäden eine entscheidende Rolle. Für Fahrzeughalter ist es wichtig, die Unterschiede zu kennen und zu verstehen, wie sich diese auf das KFZ-Gutachten und die Entschädigungssumme auswirken können.
Was tun nach einem Unfall? Schritt-für-Schritt-Anleitung
ArtikelEin Verkehrsunfall ist eine Stresssituation. Damit Sie in diesem Moment richtig handeln, haben wir eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Sie erstellt, die Ihnen hilft, den Überblick zu behalten und Ihre Ansprüche zu sichern.
Werkstatt nach Unfall: Freie Wahl und Kostenübernahme
ArtikelNach einem Unfall die richtige Werkstatt zu finden, ist entscheidend. Erfahren Sie hier, welche Rechte Sie haben und wie Sie die beste Wahl für Ihr Auto treffen.
Werkstattrisiko
BegriffDas Werkstattrisiko besagt, dass die gegnerische Versicherung auch dann die vollen Reparaturkosten tragen muss, wenn die Werkstatt mehr berechnet als im Gutachten kalkuliert.
Werkstattrisiko
BegriffDas Werkstattrisiko besagt, dass das Risiko für eine fehlerhafte oder überteuerte Reparatur nicht beim Geschädigten, sondern beim Schädiger bzw. dessen Versicherung liegt.
Werkstattverweis
BegriffEin Werkstattverweis ist die Aufforderung der Versicherung an den Geschädigten, die Reparatur in einer bestimmten (meist günstigeren) Partnerwerkstatt durchführen zu lassen.
Werkstattverweis nach dem Unfall: Was Autofahrer wissen müssen
ArtikelEin Verkehrsunfall ist ärgerlich, doch ein Werkstattverweis durch die gegnerische Versicherung kann zusätzlichen Frust bedeuten. Erfahren Sie hier, welche Rechte Sie haben und wann Sie einen Verweis auf eine günstigere Werkstatt ablehnen können.
Wertgutachten
BegriffEin Wertgutachten ermittelt den aktuellen Marktwert eines Fahrzeugs und wird bei Kauf, Verkauf, Leasing-Rückgabe oder Versicherungseinstufung benötigt.
Wertminderung
BegriffDie merkantile Wertminderung beschreibt den Wertverlust eines Fahrzeugs, der trotz fachgerechter Reparatur allein durch die Tatsache entsteht, dass es einen Unfallschaden hatte.
Wertminderung berechnen: Alle Methoden und Formeln im Vergleich
ArtikelFür die Berechnung der merkantilen Wertminderung nach einem Verkehrsunfall existieren verschiedene anerkannte Methoden. Keine davon ist gesetzlich vorgeschrieben – die Wahl obliegt dem Sachverständigen und letztlich dem Gericht. Dieser Artikel stellt alle gängigen Berechnungsmethoden mit Formeln, Tabellen und konkreten Rechenbeispielen vor.
Wertminderung nach Unfall: Der ultimative Ratgeber für Geschädigte
ArtikelNach einem Verkehrsunfall verliert ein Fahrzeug an Marktwert – selbst wenn es fachgerecht repariert wurde. Dieser Wertverlust wird als Wertminderung bezeichnet und steht dem Geschädigten als eigenständiger Schadensersatzanspruch zu. Dieser Ratgeber erklärt alle Aspekte der Wertminderung: von der Definition über die Berechnungsmethoden bis zur erfolgreichen Durchsetzung gegenüber der Versicherung.
Wertminderungsgutachten: Ablauf, Kosten und Ihre Ansprüche
ArtikelDie Wertminderung nach einem Unfall wird nicht separat gutachterlich erfasst, sondern ist ein fester Bestandteil des KFZ-Schadensgutachtens. Dieser Artikel erklärt, wie der Sachverständige die Wertminderung im Gutachten ermittelt, was das kostet und wie Sie Ihre Ansprüche erfolgreich durchsetzen.
Wertverbesserung (Neu für Alt)
BegriffEin Abzug wegen Wertverbesserung ('Neu für Alt') erfolgt, wenn durch die Reparatur mit Neuteilen der Wert eines bereits älteren oder verschlissenen Fahrzeugs objektiv gesteigert wird.
Wichtige Institutionen und Kalkulationssysteme für KFZ-Gutachter
ArtikelFür eine professionelle Tätigkeit sind KFZ-Sachverständige auf präzise Kalkulationssysteme und anerkannte Institutionen angewiesen. Dieser Artikel beleuchtet die wichtigsten Werkzeuge und Organisationen, die den Berufsalltag prägen, von DAT und Audatex bis hin zu GDV und der öffentlichen Bestellung durch die IHK.
Wiederbeschaffungsaufwand
BegriffDer Wiederbeschaffungsaufwand ist die finanzielle Differenz zwischen dem Wiederbeschaffungswert eines gleichwertigen Ersatzfahrzeugs und dem Restwert des Unfallfahrzeugs.
Wiederbeschaffungsdauer
BegriffDie Wiederbeschaffungsdauer ist die Zeit, die der Geschädigte benötigt, um nach einem Totalschaden ein gleichwertiges Ersatzfahrzeug zu beschaffen.
Wiederbeschaffungswert
BegriffDer Wiederbeschaffungswert ist der Betrag, den der Geschädigte aufwenden muss, um ein gleichwertiges Ersatzfahrzeug auf dem regionalen Gebrauchtwagenmarkt zu erwerben.
Wiederbeschaffungswert: Definition, Ermittlung und Bedeutung
ArtikelDer Wiederbeschaffungswert ist eine zentrale Größe in der Schadensregulierung nach einem Verkehrsunfall. Er beziffert den Betrag, der aufgewendet werden muss, um ein gleichwertiges und gleichartiges Fahrzeug auf dem regionalen Gebrauchtwagenmarkt zu erwerben.
Wiener Testsystem (WTS)
BegriffDas Wiener Testsystem (WTS) ist ein standardisiertes, computergestütztes Testverfahren zur Messung von Reaktionsfähigkeit, Konzentration und Belastbarkeit, das bei der MPU eingesetzt wird.
Wildunfall
BegriffEin Wildunfall ist ein Zusammenstoß zwischen einem Kraftfahrzeug und einem Wildtier auf öffentlichen Straßen.
Wirtschaftlichkeitsgebot
BegriffDas Wirtschaftlichkeitsgebot verpflichtet den Geschädigten, bei der Schadensbeseitigung den wirtschaftlich vernünftigsten Weg zu wählen. Es begrenzt die Dispositionsfreiheit und ist Ausdruck der Schadensminderungspflicht nach § 254 BGB.
Wirtschaftlichkeitsgebot
BegriffDas Wirtschaftlichkeitsgebot verpflichtet den Geschädigten, bei der Schadensbeseitigung den wirtschaftlich vernünftigsten Weg zu wählen, ohne dabei auf berechtigte Interessen verzichten zu müssen.
Zeitwert
BegriffDer Zeitwert ist der aktuelle Wert eines Fahrzeugs unter Berücksichtigung von Alter, Laufleistung, Zustand und Abnutzung.
Zentralruf der Autoversicherer
BegriffDer Zentralruf der Autoversicherer ist die offizielle Anfragestelle zur Ermittlung der gegnerischen Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung nach einem Verkehrsunfall in Deutschland und dem europäischen Ausland.
Zulassungsbescheinigung Teil I
BegriffDie Zulassungsbescheinigung Teil I (früher Fahrzeugschein) ist eine amtliche Urkunde, die die Zulassung eines Fahrzeugs zum öffentlichen Straßenverkehr bescheinigt.
Zulassungsbescheinigung Teil II
BegriffDie Zulassungsbescheinigung Teil II (früher Fahrzeugbrief) ist eine amtliche Urkunde, die den Eigentümer eines Fahrzeugs ausweist und die Fahrzeughistorie dokumentiert.
Zulassungskosten
BegriffZulassungskosten sind die Gebühren, die bei der An-, Um- oder Abmeldung eines Fahrzeugs bei der Zulassungsstelle anfallen.
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